Tanzfestival
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Erna Ómarsdóttir / Johan Johannson

Erna Ómarsdóttir / Johan Johannson (Rejkjavic, Island)
 
 

Donnerstag, 23. März (Online Karten erwerben)
20 Uhr

 

 

IBM - 1401, a user's manual: Zusammen mit dem Musiker und Komponisten Johann Johannson spürt Ómarsdóttir in dieser musikalischen Tanzperformance dem Verhältnis zwischen Mensch und Maschine nach. Die Extreme der menschlichen Existenz werden ausgelotet, begleitet von feinen, eindringlichen, nordischen Melodien. "IBM - 1401, a user's manual" basiert auf einer Anekdote des ersten Rechners, der in Island eingesetzt wurde. Er war wohl der sympathischste Computer aller Zeiten, denn der musikalische Rechner eroberte rasch die Herzen der Techniker. Mit dem richtigen Programm und einem Mittelwellenradio gelang es ihnen, die Störfrequenzen des Prozessors in Töne umzuwandeln. So ratterte der Zeilendrucker Märsche, und die Recheneinheit dudelte Weihnachtslieder. Als IBM 1401 schließlich einem Nachfolgemodell weichen musste, wurde er würdig zu Grabe getragen.

Was Björk für die Musik ist, ist Ómarsdóttir für den Tanz: Sie ist wild, grenzüberschreitend und einmalig - zugleich irrlichternde Fee, Heilige und Tier. Nachdem sie 1998 ihr Tanzstudium bei P.A.R.T.S in Belgien abgeschlossen hatte, tanzte sie in mehreren Choreographien von Jan Fabre, arbeitete mit Les Ballet C. de la B. und Sidi Larbi Cherkaoui. 2002 wurde sie von Ballet International zur besten Nachwuchstänzerin ausgezeichnet, 2003 zur besten Tänzerin und Nachwuchschoreographin.
Johann Johannsson gilt als einer der aktivsten Musiker und Komponisten der neuen Isländischen Musikszene. Er tritt mit seiner Band "Apparat Organ Quartet", mit "Kitchen Motors" und mit seiner Soloarbeit regelmässig in Europe und Amerika auf, unter anderem im Centre Georges Pompidou in Paris, beim Holland Festival, im ICA in London, Central Park und Summer Stage in New York.

"Radikal setzt die Tänzerin ihren Körper ein, der wie unter Stromschlägen hin- und hergeworfen wird, sich aufbäumt, mit Wucht auf den Boden knallt, zu Tode erschöpft liegen bleibt und wieder elektrisiert weiter getrieben wird... Erna Ómarsdóttir ist Kobold und Sirene, ihre hoch expressive, dabei poetische Performance wühlt auf."
(WAZ, September 2005)

"... diese "Madame 100 000 Volt" riss das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin."
(Ruhr Nachrichten, September 2005)

 
  IBM - 1401, a user's manual
Konzept, Choreografie und Tanz:

Erna Ómarsdóttir

  Konzept, Live-Musik:  

Johann Johannsson

  Lichttechnik:  

Sylvain Rausa

  THE MYSTERY OF LOVE (work in progress)
  Konzept:  

Erna Ómarsdóttir, Johann Johannsson

  Tanz:  

Erna Omarsdottir, Margret Sara Gudjonsdottir

  Live-Musik:   Johann Johannsson, Flosi Thorgeirsson
  Licht:   Sylvain Rausa
  Ton:   Ivar Ragnarsson
  Produktion:   Esther Welger-Barboza

"Mystery of Love" ist eine Koproduktion mit dem Festival d'Avignon 2005; La Ferme du Buisson, Scène Nationale de Marne-la-Vallée; Centre Chorégraphique National de Franche-Comté à Belfort; Theatre Lantaren/Venster, Rotterdam; Emilia Romagna Teatro Fondazione - Modena.
Der Titel "Mystery of Love" bezieht sich auf den Titelsong des Films "Blue Velvet" von David Lynch. In Freiburg sehen wir Teile einer Suite aus 10 Songs, die in einer Vorpremiere bisher nur während des Festivals von Avignon 2005 zu sehen waren.
Premiere wird im Sommer 2006 sein.