Tanzfestival
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Ein Abend zum Plaudern, Tanzvideos sehen an Tischen zu zweit, viert, zehnt ...überall sind Monitore, grosse und kleine, zwischendurch die Möglichkeit zum Meinungsaustausch, zum Trinken, zum Speisen und und ...

 

Film-Lounge

 

 

Sonntag, 8. November
20 Uhr, Foyer-Bar
   
 
 

 

In Spite of Wishing and Wanting, (1999 - 2001)
Ultima Vez von Wim Vandekeybus
Musik: David Byrne
Dauer: ca. 51 Min.

Dieses Stück entstand in enger Zusammenarbeit von Wim Vandekeybus, dem Komponisten David Byrne, vor allem bekannt als Mitbegründer der Talking Heads, und einer reinen Männertanzkompagnie. Vandekeybus sagt, In Spite of Wishing and Wanting, wie schwierig es ist, die tiefsten Wünsche und Sehnsüchte auszudrücken, ... Aber in den Träumen und im Schlaf können diese tiefsten Wünsche und Ängste ausgedrückt werden.
Vandekeybus’ Stil ist bekannt für sein hohes Adrenalin und seinen echten Sinn für Gefahr mit einem von alltäglicher Bewegung gezeichneten Tanzvokabular. Die Bildschirmadaption dieser Choreografie wurde in der atmosphärischen Umgebung einer Rennbahn und in dem schönen Ballroom-Concerthall »Vooruit Arts Center« in Gent, Belgien aufgenommen.
Für die Choreografie erhielt Wim Vandekeybus den World Dance Award.

Inquieta (1997)
Lanònima Imperial
Leitung: Agus Garcia
Künstlerische Leitung und Choreografie: Juan Carlos García
Musik: Joan Saura, Fauré
Production Coproduced by Televisió de Catalunya S.A.; Departament de Cultura de la Generalitat de Catalunya; Canal+
Dauer: 7 Min.

Eine Frau hat eine ruhelose Nacht und erlebt eine Reihe von Albträumen, die sie durch die verschiedenen Räume eines Hotels treiben. Diese kurze Geschichte steht auch als Sinnbild für die Beziehung zwischen Schlaf und Tod.

Orfeu Lateral / Lateral Orpheus (2003)
Lanònima Imperial
Ein Stück von Juan Carlos García und Agus García
Dauer: 13 Min.

Grundlage der Choreografie ist der Mythos von Orpheus. Zwei Charaktere erzählen die Geschichte und stellen zugleich die Frage, wie man sie erzählen kann. Der Film ist keine literarische Bearbeitung, sondern reflektiert den Wunsch, das Thema aus verschiedenen Perspektiven zu zeigen.

HowTheStoneFeels (2003)
- ein Videotanzfilm
Choreografie und Tanz: Marjorie Burger-Chassignet, Sandra Schöll
Geige: Marko Hefele
Regie und Schnitt: Christian Jamin/ Videoplus
Dauer: 15 Min.

Der Tanzfilm HowTheStoneFeels erzählt von einer Begegnung zwischen Körper und Stein. Es entsteht ein Spiel, in dem das Auge der Kamera mal die Sinnlichkeit dieses Zusammentreffens aus der Distanz dokumentiert, mal den Bewegungen der Körper nahe kommt, sich von ihnen verführen und in den Raum hineintragen lässt. Plötzlich und unmittelbar blitzen Super-8-Bilder auf, die die Umrisse der Körper aufweichen und die Bewegungen ungelenk erscheinen lassen. Sie sind wie Blitzlichter einer Erinnerung, wie eine kurze Traumsequenz, die – kaum aus der Tiefe aufgestiegen – auch schon wieder in die Weite des Unbewussten abtaucht.
Die Choreografie zum Film enstand während eines Ausbildungsprojektes von bewegungs-art.