Tanzfestival
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Lanònima Imperial /
Juan Carlos García (Spanien)

 

Fever - Shakespeare-Sonette in Stimme, Tanz und Musik

 

 

Sonntag, 16. November
20 Uhr
   
 
  von Nigel Charnock - Tanz und Stimme (Grossbritannien)
Michael Riessler - Komposition und Klarinetten (Deutschland)
Mit Virus Streichquartett
   
  Nigel Charnock, der Tanzszene bestens bekannt als Mitbegründer und langjähriges Mitglied des britischen DV 8 physical theatre, trat in letzter Zeit besonders als Regisseur für diverse Theater- und Tanzgruppen hervor. Seit 2003 ist er künstlerischer Leiter der Helsinki City Theatre Dance Company.

Michael Riessler ist seit über zwanzig Jahren gleichermaßen beheimatet in der zeitgenössischen E-Musik wie im Jazz. Er hat in Frankreich und Deutschland Musik für zahlreiche Hörspiele, Filme, Schauspiel- und Tanzkompagnien (z.B. für die Cie Contre Jour von Odile Duboc) komponiert.

   
  Die Mitglieder des herausragend besetzten VIRUS Streichquartetts gehören so renommierten Klangkörpern wie dem Kölner Gürzenich Orchester und den Sinfonieorchestern von WDR und SWR an.
Willi Lehmann - Violine
Martin Lehmann - Violine
Jean-Eric Soucy - Viola
Fridtjof Sturm - Cello
 

Das Shakespeare - Projekt fever macht Tanz hörbar und lässt Gedichte tanzen.
Zu einer komplexen Klangkomposition des Klarinettisten Michael Riessler, der vom VIRUS Streichquartett begleitet wird, interpretiert der englische Tänzer, Schauspieler und Choreograph Nigel Charnock in exzessiver Bewegung Sonette von Shakespeare.

fever entstand ursprünglich als Auftragskomposition eines Radiosenders an Michael Riessler. Für diese Produktion trafen der Komponist, Klarinettist/Saxophonist Michael Riessler und der englische Tänzer und Schauspieler Nigel Charnock erstmals aufeinander. Es entstand eine Mischung aus Konzert, Tanz-Performance und Hörspiel. Ein Dialog zwischen Körper, Musik und Stimme – konzipiert als »work in progress«: in einem Grundgerüst aus feststehenden Musik-, Tanz- und Textelementen – aber mit den jeweiligen (räumlichen) Gegebenheiten verändert sich auch fever ständig und es bleibt immer Raum für spannende und überraschende Improvisationen.
In diesem musikalisch sehr anspruchsvollen Kontext erreicht Charnocks aufregende und immer wieder berührende Arbeit weitere ungeahnte Facetten von hoher künstlerischer Qualität.

 
Tanz, Performance, Konzert, Rezitation, Theater? Was der deutsche Komponist Riessler und der englische Tänzer Charnock gemeinsam auf die Bühne bringen, entzieht sich allen Versuchen der Einordnung. Die Kunst, mit der hier Musik, Worte und Bewegung zusammengeführt werden, hat man so noch kaum je erlebt. Hier wird der Körper zum Instrument, die Sprache zur Musik, die Partitur zum lebendigen Mitspieler. ... So lebendig, so ungewöhnlich und witzig ist das improvisierende Zusammenspiel von Riessler und Charnock, dass man nicht aus dem Staunen kommt.
(Frankfurter Neue Presse)
 
NPNDiese Veranstaltung wird ermöglicht durch das Nationale Performance Netz aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien, sowie der Kultur- und Kunstministerien der Länder Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Thüringen.